Kaufmann für Digitalisierungsmanagement
Funktion und organisatorische Einordnung
Der Kaufmann für Digitalisierungsmanagement unterstützt und bearbeitet die operative Digitalisierung betrieblicher Arbeitsabläufe. Das Aufgabenprofil verbindet kaufmännisches Verständnis mit der strukturierten Nutzung von Daten und digitalen Anwendungen. Im Facility Management liegt der Schwerpunkt auf der Umsetzung abgestimmter Prozessverbesserungen, dem nachvollziehbaren Einsatz digitaler Leistungen und der laufenden Qualität der zugehörigen Bearbeitung. Die Funktion wird einer Digitalorganisation, einem betrieblichen Fachbereich oder einer entsprechenden Projektorganisation zugeordnet. Zuständige Führungskraft, bearbeitete Prozesse, zulässige Anwendungseingriffe und erforderliche Gegenkontrollen werden festgelegt. Eine strategische Gesamtverantwortung entsteht durch die Berufsbezeichnung nicht.
Der anerkannte Ausbildungsberuf bildet eine geeignete Grundlage für dieses Aufgabenfeld. Das Profil beschreibt eine qualifizierte Fachkraft und keine reine Hilfstätigkeit zur Dateneingabe. Der Kaufmann kann abgegrenzte Verbesserungsaufträge selbstständig bearbeiten, benötigt dafür jedoch bestätigte fachliche Regeln und einen festgelegten Entscheidungsrahmen. Er übernimmt nicht automatisch die Administration sämtlicher Anwendungen, die Unternehmensbuchhaltung oder die fachliche Verantwortung für archivierte Unterlagen. Werden spezialisierte Leistungen extern erbracht, unterstützt er auf Betreiberseite die Vorbereitung, Prüfung und Nachverfolgung der Lieferungen. Strategische Priorisierung und wesentliche Vertragsentscheidungen bleiben bei den befugten Verantwortlichen.
